“… damit in allem Gott verherrlicht werde” (Benediktusregel 57,9)
Die Berufung der Mönche, Gott in allem zu verherrlichen, findet auch in der schlichten und zugleich erhabenen Architektur der Gotteshäuser ihren Ausdruck. Beim Blick nach oben in unser gotisches Kreuzrippengewölbe soll der Besucher etwas von der Schönheit Gottes erahnen können.
Mehr noch als die Bauten soll das Leben der Mönche der Verherrlichung Gottes dienen. Dies kommt vor allen in der Schönheit der Liturgie zum Ausdruck. Wenn der Hl. Benedikt aber oben genanntes Zitat in seiner Regel im Kapitel über die “Handarbeit” der Mönche erwähnt, fordert er damit auf, Gott ebenso durch die Heiligung des Alltags zu verherrlichen.
Die jahrhundertealten Steine des Gotteshauses und die lebendigen Steine der Mönchsgemeinschaft, die es bewohnen – beide mögen dem Besucher unseres Klosters etwas von der Gegenwart Gottes vermitteln.








