Seckau ist beinahe 1000 Jahre alt und musste im Laufe dieser Zeit mehrere Phasen der Zerstörung und des Verfalls durchlaufen. Gott sei Dank folgte aber auf jeden Zusammenbruch ein Wiederaufbau.
Errichtung
1143 wurde das erste steirische Chorherrenstift von St. Marein nach Seckau verlegt. 95 Jahre später brannten Teile des Stifts nieder. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde der mächtige Renaissance-Bau der Kirche errichtet.
Aufhebung
1782 ließ Kaiser Franz Joseph II das Stift aufheben und den Sitz der Diözese Seckau nach Graz verlegen, die Stiftsanlage begann zu verfallen.
Wiederbesiedelung von Seckau durch Beuroner Benediktiner
Dem Verfall ein Ende setzten die Benediktinermönche von Beuron, die im Kulturkampf unter Bismarck Zuflucht in Österreich suchten und in Seckau fanden. 1883 wurde das klösterliche Leben feierlich eröffnet.
1887 wurde das Kloster Seckau zur Abtei erhoben, 39 Jahre später entstand das Abteigymnasium.
Zweite Aufhebung und Sanierung
Im Jahr 1940 wurde die Benediktinerabtei zum zweiten Mal vom Nazi-Regime aufgehoben. Nach der Rückkehr der Mönche 1945 entstand die Engelkapelle und in den 90er Jahren folgten umfangreiche Sanierungsarbeiten, so dass die Abtei heute wieder in neuem Glanz erstrahlt.









