(Neu-) Segnung der romanischen Jakobusglocke (1260)
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Am 9. Februar wurde die Glocke vom Turm gehoben und zur Fa. Graßmayer nach Innsbruck gebracht. Glockenwart Eisenbeutel Willibald berichtet dazu:„Beim jährlichen Glockenservice im Juli 2025 wurde bei der größten (noch erhaltenen) romanischen Glocke Österreichs, der Jakobusglocke, gegossen ca. um 1260 in Seckau mit einem Durchmesser von 109,5 cm und einem Gewicht von 861kg, an der Klöppelaufhängung/Hängeeisen ein Riss/Schaden festgestellt.“
Nach intensiver Vorbereitung, dem Einholen von Angeboten für eine Reparatur wurde der Auftrag an die Innsbrucker Glockengießerei Graßmayer & Fa. Schauer-Sachs vergeben. Aus einer Klöppelfrequenzmessung mit Simulation der Glocke ergaben sich neue Berechnungswerte. Diese führten zum Ergebnis, dass der vorhandene Klöppel für seine Verwendung, um weitere Schäden an der Glocke zu verhindern, nicht mehr geeignet ist und dieser nach den aktuellen Berechnungen neu angeschafft werden muss. Nach Abschluß aller Renovierungsarbeiten und Rücklieferung der Glocke nach Seckau wurde diese am 2. Juni durch Abt Johannes Fragner OSB gesegnet und anschließend auf den Turm aufgezogen. ORF-Steiermark-heute (Paul Prattes) berichtete kurz über die historische Glocke, die zum Fronleichnamsfest mit dem Seckauer Geläute wieder vollzählig erklang. Die Gesamtkosten von ca. 15.000 Euro wurden von der Benediktinerabtei und Pfarre Seckau mit dankbarer Unterstützung des Bundesdenkmalamtes (Herrn Mag. Gerd Pichler) finanziert.“
Unser Dank gilt unserem Glockenwart Willibald Eisenbeutel, den ausführenden Firmen und dem BDA für die finanzielle Unterstützung!
Video von Michael Regner über die Segnung und den Hub in den Turm:
Besichtigung Sägewerk Papst
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Am 17. April besuchten wir mit Verwalterin Petra Bähr MSc, Dipl. Ing. Hannes Liebfahrt und den Forstarbeitern das Sägewerk Papst in Obdach, wohin wir auch Holz aus dem Klosterwald liefern. Nach einem beeindruckenden Einblick in das erneuerte Sägewerk der Johann Papst Holzindustrie GmbH durch eine Führung und einem Gebet in der Kapelle am Betriebsgelände wurden wir zum gemeinsamem Mittagessen mit dem Seniorchef eingeladen.
Besuch vom Noviziat Maria Roggendorf
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Am Fest Darstellung des Herrn, traditionell "Maria Lichtmess" genannt, besuchte uns das Noviziat des Benediktinerpriorats St. Josef in Maria Roggendorf. Novizenmeister P. Josef Haspel OSB kam mit seinen drei Novizen, um Ihnen unser Kloster zu zeigen und etwas über das gemeinsame monastische Leben auszutauschen. Der 2. Februar ist auch der Tag des geweihten Lebens, weshalb es für uns eine Freude war, uns mit den Mitbrüdern auszutauschen. Zur hl. Messe mit Kerzenweihe und Lichterprozession am Abend ist auch P. Leopold Schwaller OCist aus dem Stift Heiligenkreuz gekommen.
Segnung des Marienleuchters
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Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuch- ten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen“ (Mt 5,14-16).
Diese Worten Jesu aus der Bergpredigt wurden bei der Segnung des renovierten Marienlu- sters im Huldigungssaal am 10. Juli im Rahmen eines kleinen Festaktes verkündet. Eindrucks- voll und majestätisch erinnert dieses Kunstwerk an unsere christliche Berufung durch unser Leben das Licht der Liebe Gottes in der Welt aufstrahlen zu lassen.
Ein herzlicher Dank gilt Frau Mag. Elisabeth Krebs und ihrem Mitarbeiterteam für die sorgfäl- tig durchgeführte Restaurierung sowie in besonderer Weise Herrn DI Anton Mares, der einen Großteil der Finanzierung dieser aufwendigen Arbeit über- nommen und unserer Abtei damit einen großen Dienst erwiesen hat.
Im Zuge der Restaurierung des bis dato in seiner Herkunft nicht zugeordneten Metall- Kronleuchters konnte Frau Elisabeth Krebs aufgrund von genaueren Recherchen auch eini- ge neue Erkenntnisse zu seiner Provenienz berichten:
"Anhand einer erst im Zuge der Recherchen gefundenen Zeichnung aus dem Jahr 1893 ist sichtbar, dass der Leuchter ursprünglich in jeder Ebene mit 4 vollplastischen Landmän- nern geziert war, die in ihren erhobenen Händen Fahnen tru- gen. Von diesen 12 Figuren sind heute leider nur mehr vier Stück erhalten.
Vergleichsobjekte, herstellungstechnische Details und Metall- analysen bestätigen, dass der Leuchter nun als Nürnberger Arbeit des ausgehenden 16. bis in das frühe 17.Jahrhundert, spätestens jedoch gefertigt bis Jänner 1618, eingeordnet wer- den kann. Der nun mehr als gotischer Marienleuchter erkannte Leuchter wurde nicht wie bis dato geglaubt unter Propst Anton von Potiis aus Kanonenkugeln gefertigt. AlleTeile sind in gleicher Legierung aus Messing gegossen worden, dies
bestätigte die Röntgenfloureszenz-Analyse. Die Tatsache, dass den Nürnberger Roth- schmieden ab Februar 1618 beim Guss von Messingelementen die Zugabe von Antimon verboten wurde, dieses aber in der Legierung vorhanden ist, grenzt das Her- stellungsdatum ein. Der Leuchter muss demnach unter einem der Vorgängerpröpste von Potiis,Wolfgang Schweiger (1587- 89) oder Sebastian Kuehler (1589-1619) gegossen worden sein." (Mag. Elisabeth Krebs)
Fotos (Stefan Nöstelthaler)
Zeitliche Profess von Br. Martin
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Nach Beendigung seines Noviziates hat Br. Martin Schreiber am 21. März, dem Hochfest vom Heimgang unseres Ordensvaters Benedikt in der zeitlichen Profess gelobt, Christus nachzufolgen und Ihm sein Leben zu weihen. Mit diesem Versprechen hat er sich bereit erklärt, sich für drei Jahre an unsere Gemeinschaft zu binden, um in dieser Zeit weiterhin seine Berufung zum benediktinischen Mönchtum zu erproben.
In diesem Jahr der Hoffnung ist der Schritt der Hingabe von Br. Martin für unseren Konvent und für die Pfarre ein ermutigendes Zeichen der Hoffnung für die Zukunft. Als ausgebildeter Krankenpfleger unterstützt Br. Martin mit seiner Erfahrung schon längere Zeit unsere beiden Pflegehelferinnen, die sich liebevoll um zwei ältere Mitbrüder kümmern. Weiters ist neben unserer Buchhandlung auch die Pfarre sein Einsatzbereich, wo er als Lektor, Kantor und Begleiter der Jugendgruppe wertvolle Dienste leistet. Wir danken Br. Martin, der mit seiner Hilfsbereitschaft und Treue in der benediktinischen Nachfolge unser Gemeinschafts- und Pfarrleben bereichert. Danken wollen wir aber auch besonders allen, die unseren Konvent mit ihrem treuen Gebet begleiten und mit uns weiterhin im Gebet um neue Berufungen verbunden sind.



































