Basilika geschlossen – Beginn der Innenrenovierung

DSC06556Am Dienstag, dem 18. April 2017 haben mit dem Ausräumen der Kirchenbänke die notwendigen Arbeiten zur Innenrenovierung der Seckauer Klosterkirche begonnen. Besonderes Augenmerk im Hinblick auf das Diözesan-Jubiläum 2018 gilt dabei der Sicherung des für Seckau einzigartigen romanischen Baustils mit der Reinigung und Entsalzung (Entfeuchtung) des Sandsteines bzw. dem Habsburger Mausoleum, dem Kirchenboden, den kaputten Glasfenstern, dem gefassten Inventar bzw. einer neuen Licht- und Tontechnik. Bis zum feierlichen Festgottesdienst am 3. Dezember ist die Basilika geschlossen und für Besucher daher nicht zugänglich.

Trotzdem spricht nichts gegen einen Besuch dieses spirituellen Ortes. Für die Teilnahme an den Hl. Messen wurden ebenso Möglichkeiten geschaffen, wie für ein persönliches Gebet. Besucher aus Nah und Fern erhalten von 1. Mai bis zum 29. Oktober 2017 zu den Fixzeiten 11 und 14 Uhr im Rahmen einer Führung durch die Ausstellung “Welt der Mönche” wie gewohnt Einblicke ins klösterliche Leben und in die jahrhundertelange Bedeutung von Seckau – früher als Chorherrenstift und Bischofsitz, heute als Benediktinerabtei. Besonderes Zuckerl ist der Kreuzgang, der ausschließlich im Zuge einer Ausstellungsführung begangen werden kann.

IMG_20170419_113923Schon am Mittwoch, dem 19. April, wurde der Deckel zur Gruft unter dem Habsburger-Mausoleum angehoben, um den Zustand des zuletzt in der Nazizeit (1940) geöffneten Raumes zu befunden.

Insgesamt 2,3 Mio. EUR sind für die Arbeiten veranschlagt. Diözese, Bund und Land haben ihre finanzielle Hilfe zugesichert. Für Spenden (IBAN AT35 3834 6000 0800 0002) zur Erbringung der erforderlichen Eigenmittel sagen wir ein herzliches “Vergelt´s Gott”!

Benefizkonzert „Syria for Styria“

Im Rahmen der „Seckauer Kulturwochen 2016“ gastierten die Brüder Fadi, Julian und Rodi Mestrih, dessen Frau Alexandra Shanwar und Bshara Mestrih, Cousin der drei Brüder, unter dem Namen CROSSROAD im vollbesetzten Huldigungssaal.

Anlass war das Silberne Priesterjubiläum unseres Priors P. Johannes. Besonders ihm, aber auch jenen Menschen im Kloster, in der Pfarre und in der Gemeinde wollten die fünf syrischen Musiker Dank sagen. Danke für die herzliche Aufnahme und wohlwollende Unterstützung, die sie bisher erfahren durften. Der Reinerlös des Konzertes wurde zur Hälfte für die Arbeit im Marienstüberl und für die Flüchtlingshilfe „Kirche in Not“ in Syrien zur Verfügung gestellt.

Homepage Konzert2Die fünf jungen Syrer flüchteten vor knapp einem Jahr, weil sie sich als Christen einer mehrfachen Todesgefahr ausgesetzt sahen. Ihre abenteuerliche, traumatische Flucht führte sie schließlich über Sr. Elisabeth Gruber vom Marienstüberl in Graz ins Kloster Seckau.

Wie es Julian in seinen Begrüßungsworten formulierte: „Wir sehen uns nicht als Flüchtlinge, sondern als Überlebende“, zeigt ihr Selbstverständnis und ihren hoffnungsvollen Blick auf eine Zukunft in Österreich. Der Name CROSSROAD wurde gut überlegt: „Alle Menschen haben je ihre eigenen Wege. Manche Wege sind vorgezeichnet, andere wiederum sind durch persönliche Entscheidungen bewusst gewählt. Unterschiedliche Lebenswege von Menschen können sich an einem Punkt kreuzen. Und nur da ist Begegnung möglich!“, so Fadi.

Vier der Musiker absolvierten in Syrien Musikstudien, die aber nur Fadi als Ältester der Brüder bisher abschließen konnte. Er studierte Klavier und Gitarre, arbeitete als Musiklehrer und Pianist und war bis zum Zeitpunkt der Flucht Inhaber eines Tonstudios.

Homepage Konzert1Der musikalische Bogen des Abends von CROSSROAD spannte sich von syrischer Folklore über Crossover, Rock und Eigenkompositionen bis hin zu klassischen Klavierdarbietungen mit Werken von Beethoven und Rachmaninoff. Dabei konnte sich das Publikum vom Können der jungen Musiker und den abwechslungsreichen Arrangements der Stücke durch Fadi Mestrih eindrucksvoll überzeugen.

Das traurig-berührende syrische Schlusslied „Ya mayla“ drückte ihre derzeitige Situation sehr eindringlich aus. Das Lied handelt von einem Mann, der um eine von ihm geliebte Frau trauert. Er erinnert sich an die gemeinsame Zeit und hofft, dass sie zu ihm zurückkehrt. Auch unsere fünf syrischen Gäste hoffen auf eine Wiederkehr des Friedens in ihrer Heimat, auf ein Wiedersehen mit ihren Eltern und die Erfüllung ihrer beruflichen wie privaten Träume in Österreich.

Das Publikum bedankte sich mit stehenden Ovationen bei den talentierten und sympathischen Musikern. Diese wiederum waren ob der großen Zustimmung emotional sichtlich tief berührt und dankbar. Der Abend war ein wunderbares Beispiel dafür, wie das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft gelingen kann: Musik öffnet das Herz und Musik verbindet Menschen miteinander.

Jahr der Orden – Abschluss der Steirischen Ordensgemeinschaften

Zum Abschluss des Jahres der Orden haben sich am Samstag, dem 30. Januar, unmittelbar vor dem „Tag des geweihten Lebens“ (02. Februar) 180 Frauen und Männer aus den Klöstern der Steiermark in Seckau eingefunden. Dieses große Fest wurde mit einem Festgottesdienst in unserer Basilika mit unserem Diözesanbischof Dr. Wilhelm Krautwaschl feierlich beendet. Ein ausführlicher Bericht finden Sie unter folgendem Link:

http://www.ordensgemeinschaften.at/2421-jahr-der-orden-abschluss-in-seckau-fluechtlingskrise-macht-weltweite-ungerechtigkeit-sichtbar

Öffnung der Heiligen Pforte in Seckau

Am 13. Dezember 2015 wurde die “Heilige Pforte” zur Basilika von Seckau feierlich für ein Jahr geöffnet. Heilige Pforte Öffnung4

„Jesus Christus ist das Antlitz der Barmherzigkeit des Vaters“ – mit diesen Worten beginnt Papst Franziskus sein Schreiben, dass er anlässlich des außerordentlichen Jubiläums der Barmherzigkeit veröffentlicht hat. Dieses „Jahr der Barmherzigkeit“ wurde heuer am 8. Dezember vom Papst eröffnet und endet mit dem Christkönigssonntag am 20. November 2016.

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Monatswallfahrt mit Bischof Wilhelm

Am 3. Oktober 2015 feierte mit uns Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl die Monatswallfahrt. Viele Gläubige waren der Einladung gefolgt und beteten zusammen mit unserem neuen Bischof für die Anliegen unserer Pfarre und Abtei. Die Worte die Bischof Wilhelm an die Wallfahrer in seiner Predigt richtete kann man unter folgendem Link nachlesen: http://www.katholische-kirche-steiermark.at
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DSC05396Im Anschluss an die Wallfahrermesse wurde im Meditationsraum eine Ausstellung zu den Rosenkranzgeheimnissen eröffnet. Die Künstlerin, Sr. Wiltrud List von den Kreuzschwestern in Graz, hat in beeindruckender Weise die Geheimnisse, die wir im Rosenkranz betrachten, dargestellt. Diese Ausstellung ist bis Ende Oktober geöffnet.

 

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